creative academy medium

Die erste berufsbegleitende Ausbildung in Motion Design und Filmproduktion der Schweiz für Agenturkreative.

Meine Vision: Baldinger & Baldinger (heute Qube Creatives) sollte für herausragendes audiovisuelles Storytelling stehen. Und im Motion Design zu den besten gehören.

Also startete ich Anfang 2016 die strategische Initiative, «Motion» als eigenständigen Leistungsbereich aufzubauen. Und weil eine One-Man-Show unternehmerischer Blödsinn ist, evaluierte ich: Welche Kompetenzen fehlen? Wer kann sich wohin entwickeln? Unser Team kam aus Grafik, Polygrafie und Kommunikationsplanung. Auf dem Markt gab es nichts Passendes. Zu viel Wiederholung für Profis, zu wenig Tiefgang fürs Bewegtbild. Also gründete ich eine eigene Schule. In meiner Freizeit. Wie man das halt so macht.

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Parallel dazu baute ich die Abteilung auf. Von null. Markt- und Konkurrenzanalyse, Positionierung, Prozesse, Filminfrastruktur, Landingpage und Showreels. Das gesamte Filmequipment finanzierte ich über acht Jahre hinweg aus eigenem Kapital. Rund 50000 CHF. Als Angestellter.

Über zwei Jahre entwickelte ich Curriculum und Lehrinhalte. Im November 2017 startete das erste Modul. Formate von 2 bis 12 Monaten. Komplett berufsbegleitend, in den Berufsalltag eingebettet. Ohne Lohnausfall und Schulkosten. Mit persönlichem Mentoring. Alle Praxisaufgaben auf reale Kunden abgestimmt. Über mehrere Jahrgänge bildete ich Kreative der Agentur in Story und audiovisueller Gestaltung aus. Seither ruht die Schule. Die Alumni arbeiten heute als Bewegtbild-affine Gestalter:innen, Motion Designer:innen und Producer:innen in Agenturen und Inhouse-Teams.

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Am meisten gelernt habe ich selbst. Durch Konzeptarbeit, Unterricht, dokumentierendes Schreiben und die tägliche Anwendung in Kundenprojekten entstand ein Lernprozess, der einem mehrjährigen Studium entspricht.

Dass Vital Baldinger mir den Raum gab, war nicht selbstverständlich. Ebenso, dass Zoë Baldinger 2019 die Motion-Abteilung ermöglichte. 2025 wurde «Motion» bei Qube Creatives schliesslich als einer von vier Leistungsbereichen verankert. Als IP ist die Schule mit in die Selbständigkeit gekommen. Was daraus wird, ist offen. Ideen hätte ich genug.

Meine Arbeitsweise